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Ein Lächeln ist die beste Medizin

Geschichten von den Clowns

Hier eine Trost-Teddy-Geschichte, die Karlotta und Fine auf der Geriatrie in Lemgo erlebt haben:
 
Wir waren in einem Zimmer, in dem ein älterer Herr alleine war (oder es war noch jemand mit in dem Zimmer und hat geschlafen - das weiß ich nicht mehr so genau). Jedenfalls haben wir uns kurz begrüßt und
vorgestellt und dann hat er sofort den kleinen Hasen entdeckt, den ich in meinem Hosenbund gesteckt hatte (wie ein Känguru). Der Herr meinte, dass das für so einen Hasen kein guter Platz wäre, weil das viel zu eng sei. Und dann habe ich ihm den Hasen gegeben. Er gab ihm den Namen "Anton" und kannte sich gut mit Hasen aus, weil sie früher zu Hause auch welche hatten. Und weil er sich eben viel besser mit Hasen auskannte als ich, habe ich ihn gefragt, ob der Anton nicht bei ihm bleiben könne. Er hat sich sehr gefreut und meinte, dass Anton es gut bei ihm zu Hause hätte, weil sie auch Katzen hätten und mit denen würde er sich sicher
gut verstehen. Sie könnten auch auf dem Sofa kuscheln. Und wenn wir wollten, könnten wir den Hasen jederzeit besuchen und sehen, ob es ihm gut geht, er hat uns seine Adresse dafür genannt.
Das war besonders, weil alles von dem Herren ausging und er den Hasen unbedingt haben wollte und ich gar nicht den Plan hatte, ihn so schnell zu verschenken.

Eine Trostteddy-Geschichte von Trine und Lakritze:

Wir waren im Kidron, Station für Kinder mit Epelepsie. Die Kinder sind dort beist mehrere Wochen am Stück. Hakan wurde gerade von seiner Mutter im Rollstuhl hereingeschoben. Wir begegneten uns im Flur und die Mutter sagte, er sei sehr traurig, weil er gerade seinen Vater verabschieden musste und nicht gut drauf. Hakan selbst kann nicht sprechen und seine Hände nur eingeschränkt benutzen. Wir fragten ob wir trotzdem gleich mal ins Zimmer kommen dürften und das war o.k. Im Zimmer holte ich einen wunderschön gehäkelten Fisch heraus und wir sangen dem Jungen ein Lied über Frösche und Fische, das sehr lustig ist, um ihn aufzumuntern. Hakan war wenig beeindruckt. Ich gab ihm den Fisch zum Fühlen in die Hand und Hakan warf ihn im hohen Bogen weg. Seine Mutter wollte schimpfen, aber die Clowns riefen unisono: "Wow, der kann ja fliegen!" Da freute sich Hakan und lächelte. Wir brachten den Fisch zurück in Hakans Hände und baten ihn das Flugtraining fortzusetzen. Das freute den Jungen noch mehr und nach einigen Trainingsminuten, trauten wir uns Hakan zu fragen, ob der Fisch bei ihm bleiben dürfe, um seine Flugfähigkeiten auszubauen. Hakan war sehr einverstanden und die Mutter erleichtert, dass die Schwere des Abschieds vom Vater an Leichtigkeit gewonnen hatte!