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Ein Lächeln ist die beste Medizin

Geschichten von den Clowns

Im Pflegeheim

Wir gaben Titus (damals hieß er noch Fritz) an die schwerkranke Frau T. mit der dringlichen Bitte, ihm doch ausgiebige Streicheleinheiten zu geben, denn wir kämen mit dem Streicheln nicht mehr hinterher.

Frau T. hat sich dieser Verantwortung von Herzen gestellt. Titus hatte es gut bei ihr und wich ihr bis zu ihrem Weggang im Mai dieses Jahres nicht von der Seite. Er hatte seinen festen Platz in ihrer Armbeuge. Und wenn er sich mal verkroch, wurden sämtliche Pfleger bemüht, ihn wieder aufzufinden. Wenn wir zu ihr kamen, hatte sie ihn immer eng bei sich, bis zum Schluss. Ohne ihn ging es nicht. Und mit ihm unglaublich viel besser.

 

Im Pflegeheim II

 

Luise und PeterSilie besuchen Frau S. 92 Jahre im Tabea, Hamburg. 
Frau S.“Zeit meines Lebens habe ich für meine 5 Kinder, Enkel und 
Urenkel - 25 an der Zahl - Teddys gestrickt. Jetzt kommen die Clowns,
schenken mir einen Teddy. Das ist so schön“

Im Krankenhaus I

Auf der Kinderstation trafen wir ein etwa dreijähriges türkisches Mädchen mit seiner Mutter an; die Kleine hatte eine schwere Infektion und sollte dringend ein Medikament einnehmen, doch das wollte sie nicht. Daraufhin drückte ihr PeterSilie einen kleinen Bären in die Hand – denn dieser habe, wie er sagte, auch eine Infektion, genauso wie sie. Und ob sie sich denn um ihn kümmern könne und darauf sorge, dass er sein Medikament bekäme. Das Bärchen wurde gleich ganz fest gedrückt und natürlich kümmerte sie sich sofort um ihn. Später am Aufzug trafen wir die Mutter wieder – sie sah uns nur glückstrahlend an und sagte „Danke, und meiner Tochter geht es schon besser“. Die Kleine und der Kuschelbär hatten einander erfolgreich geholfen, ihre Medikamente einzunehmen...

 

Im Krankenhaus II

Auf der Kinderstation trafen wir eine junge syrische Mutter mit ihrem kranken 2 Monate alten Baby und einem etwa 2 ½ Jahre alten Brüderchen. Wir breiteten einen Klangteppich aus, spielten zarte Musik, über der Seifenblasen schwebten. Und als wir dem großen Bruder ein Kuscheltier in die Hand drückten, leuchteten seine Augen. Als wir seiner Mutter ein Tierchen für das Baby gaben, war sie vor Freude regelrecht fassungslos – ihr Blick war wie ein Bilderbuch, aus dem man alle Schattierungen herauslesen konnte, Überraschung, Erstaunen und große Freude, als sie begriff, dass das Tierchen ihrem Jüngsten gehören sollte. Und dann gleich das Gefühl für die anderen – »Ich habe noch drei Kinder...«. Und damit hatten insgesamt fünf Tierchen eine neue Heimat.